10-jähriges Jubiläum (2011)

Bericht: 10 Jahre Freundeskreis Ägyptologie - Festveranstaltung im Auditorium maximum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Selbst die Optimisten waren erstaunt, und Universitätspräsident Professor Dr. Georg Krausch war überrascht und des Lobes voll, als mehr als 300 Besucherinnen und Besucher zum Festakt aus Anlass des 10-jährigen Bestehens des Freundeskreises Ägyptologie am 18. Januar 2011 in das Auditorium maximum der Johannes Gutenberg-Universität gekommen waren.

Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident der Johannes Gutenberg-Universität, begrüßte die Mitglieder und Freunde vom Freundeskreis zur Feierstunde zum 10-jährigen Bestehen.

Präsident Krausch gratulierte dem Förderverein zu seiner erfolgreichen Arbeit. Er dankte dafür, dass der Freundeskreis wesentlich dazu beitrage, die Universität und das Fach Ägyptologie für ein breites Publikum im Rhein-Main-Gebiet zu öffnen. „Ich finde es bemerkenswert und bewundere sehr” - so Krausch wörtlich - „dass der Förderverein bereits über 150 Mitglieder hat”. Er hob hervor, wie wichtig die Arbeit des Freundeskreises Ägyptologie für die Studierenden und natürlich auch für die Entlastung des Budgets der Universität sei.

Prof. Dr. Dietrich Wildung, ehemaliger Direktor des Ägyptischen Museums Berlin, stellte in seinem Vortrag die Frage: "Die Amarna-Epoche - eine historische Panne?"

Wissenschaftlicher Höhepunkt der Jubiläumsveranstaltung war der Festvortrag des ehemaligen Direktors des Ägyptischen Museums Berlin, Professor Dr. Dietrich Wildung. Sein Thema: „Die Amarna-Epoche - eine historische Panne?” Wildung verstand es, ein komplexes Thema wissenschaftlich anspruchsvoll und zugleich allgemein verständlich darzustellen.

Die Erste Vorsitzende des Freundeskreises, Marianne Arnold, M.A., bedankte sich bei Prof. Dr. Dietrich Wildung für seinen Vortrag.

Professor Dr. Ursula Verhoeven-van Elsbergen vom Institut für Ägyptologie und Altorientalistik betonte in ihrem Grußwort die nun bereits 10 Jahre bestehende gute und fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Institut und dem Förderverein. Sie dankte für die regelmäßige, großzügige Unterstützung. Diese ermögliche, die Anschaffung aufwendiger Literatur und nicht zuletzt die Unterstützung von Studierenden bei Pflichtexkursionen und Grabungen. Ursula Verhoeven-van Elsbergen wies darauf hin, dass es dem Freundeskreis gelungen sei, Interesse am Fach Ägyptologie weit über die Universität hinaus zu wecken.

Von links nach rechts: Prof. Dr. Dietrich Wildung, Prof. Dr. Rolf Gundlach, Marianne Arnold, M.A., Präsident Prof. Dr. Georg Krausch, Prof. Dr. Ursula Verhoeven-van Elsbergen, Prof. Dr. Tanja Pommerening.

Zu Beginn der Festveranstaltung hatte die erste Vorsitzende, Marianne Arnold, eben dieses Ziel als ein Hauptanliegen des Freundeskreises formuliert. Sie dankte den Mitgliedern, den Förderern und ihren Mit-Vorständen für die aktive Zusammenarbeit.

(Marianne Arnold, M.A.)